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Wieder eine Via Nova Zeitung

 

Wieder eine Via Nova Zeitung

 

Eigentlich gibt es das ganze Jahr über Ereignisse,

bei denen ich denke „die sollten unbedingt in unsere

Zeitung“. Wenn es dann so weit ist, fällt mir nichts mehr ein. Dennoch möchte ich heute etwas zu dem Thema „Heimat“ schreiben. Dieser Begriff hat mich bewegt. Was ist für unsere Kinder und Jugendlichen eigentlich „Heimat“ und wo ist die „Heimat“ unserer Jugendlichen im Nordlicht?

Wie entwickeln wir ein Gefühl das zu dem Begriff „Heimat“ passt? Und wie geht es uns, wenn die Heimat verloren geht, was passiert dann mit unserem Gefühl? Ich selbst bin so oft umgezogen, dass ich dieses Gefühl in mir selbst trage – aber ich bin hier in diesem Land nicht fremd. Und ich bin froh, dass ich mich auskenne und verstehe (jedenfalls meistens), was man von mir will. Auch meine Vorfahren und die meines Mannes, die alle aus Ostpreußen stammen, wurden vertrieben und waren auch einmal die Flüchtlinge. Und aus Erzählungen weiß ich, dass auch sie nicht bei allen willkommen waren.

Ich habe großen Respekt vor den Menschen, die aus dem Krieg hier zu uns geflohen sind und kann mir nicht im Geringsten vorstellen, was das für den Menschen und seine Seele bedeutet.

Und wenn es die berühmten 3 Wünsche geben würde, so würde ich auf jeden Fall einen Wunsch dafür verwenden, dass den geflohenen Menschen - egal aus welchem Land- hier mit Achtung und Respekt begegnet wird und sie auf dieser Grundlage ein heimatliches Gefühlt entwickeln können.

 

 

Marion Thiel 

Warum denken wir so defizitorientiert?

 

Oder… wie gelingt es ein Kind so zu begleiten, dass es sein Potential entwickeln kann?

Unser Gehirn hat ausreichend Potential und das strukturiert sich durch die Erfahrungen mit dem eigenen Körper und durch die Interaktion mit anderen Menschen. Ohne Vorbilder geht nichts.

Woher wissen wir eigentlich, was wir wirklich sind, was unser ureigenstes Selbst ist und was von uns ist übernommen.

Natürlich ist es richtig zu übernehmen – denn so

funktioniert das Lernen. Wir schauen – prüfen und übernehmen, aber was passiert, wenn wir nicht mehr prüfen, sondern schauen und direkt übernehmen, zum Beispiel, um gemocht zu werden, oder dazuzugehören.

Alle Erfahrungen die wir machen, führen zu einer

inneren Haltung, die darüber bestimmt, welche

Entscheidungen wir treffen. Diese Haltung ist, laut Gerald Hüther, weder durch Belohnung noch durch Bestrafung zu verändern. Also, wie funktioniert dann Erziehung oder eine Verhaltensänderung???

 

Wir könnten Menschen dazu einladen, eine neue Erfahrung

zu machen, in dem wir sie ermutigen, sie inspirieren und

ihnen die Möglichkeit geben, neue Wege auszuprobieren.

Für diesen Weg braucht es Vertrauen in den Menschen und einen gesunden Optimismus.

 

 

Marion Thiel


Einblick in die Struktur

 

Unser Kollege Arne Carlsdotter hat eine sehr

interessante Ausbildung – so kann er durch befragen, dem Menschen seine ihm häufig unbekannte Struktur

erläutern. Bevor ich es verkehrt erkläre – hier kommt der Persönlichkeitstyp „1“ von Arne erläutert:

 

 

Welche Strukturen beschreibt das Enneagramm?

Neun unterschiedliche Wahrnehmungen der Welt, die durch neun Leidenschaften gesteuert werden. Daraus entstehen neune unterschiedliche Strategien, um mit der Welt zu interagieren. Neun verschiedene Brillen durch die wir die Welt sehen. Die Wirkung der Leidenschaften auf unserer subjektive Art, die Welt zu sehen und zu erleben, vollzieht sich weitgehend unbewusst.

 

Wie wirken die Leidenschaften in uns?

Wie neun sehr unterschiedliche Motivationen.

Diese verleiten uns, uns mehr auf eines unserer drei

Intelligenzzentren (Kopf, Herz, Bauch) zu verlassen.

Somit haben die Leidenschaften mehr Einfluss, entweder auf unser Mentales- unser Emotionales- oder unser

Instinktives-Zentrum. Daraus ergibt sich erkennbar

unterschiedliches Denken, Fühlen, Verhalten und ein unterschiedlicher Kommunikationsstil.

Die Eins – (die „Perfektionisten“)

Die Weltanschauung der Eins:

Die Welt ist unvollkommen, ich leide darunter, ich will und muss es verbessern! Ich arbeite auf Vollkommenheit hin, ich will, das Andere dies auch tun.

Der Wahrnehmungsstil (gleichzeitig Gabe und Handicap der Eins):

Was könnte man verbessern, vervollkommnen? Was ist richtig?

 

 

Beschreibung:

Die Aufmerksamkeit richtet sich auf Abweichungen in der Struktur, das Detail, das abweicht, auch das 4er Kleeblatt im Kleefeld. Als Karikatur ist die Eins ein

tapferer preußischer Soldat mit ehrlichem klaren Blick und eleganter, gerader Haltung. Können eine gewisse

Scheu und Distanz in der Haltung ausdrücken. Sind

häufig damit beschäftigt, die Dinge „richtig“ oder

perfekt“ zu machen. Haben das Ziel, Dinge, und

Menschen zu verbessern. Verantwortungsbewusst und unabhängig. Vergleichen sich mit Anderen, um in die

moralisch überlegene Position zu gelangen.

 

Stärken:

Sind Meister in der Identifizierung von Richtig und Falsch, von Fehlern in der Ordnung und von dem, was verbessert werden könnte. Aufrichtig und fleißig, verantwortungsbewusst,

Andere fühlen sich ernst genommen, Taten und Worte

stimmen überein, hohe Standards, motivieren Andere, weil sie deren Potentiale sehen. Arbeiten hart und nutzen ihre Zeit optimal, strukturiert, diszipliniert, sorgfältig, loyal, haben eine natürliche, wenn auch manchmal unterdrückte Gabe für Humor und Gelassenheit.

 

Themen die wie mit der Eins erleben:

Lebensenergie – Bei Ausgeglichenheit verleiht sie heitere

Lebendigkeit, Struktur und einen starken Willen, aktiv,

verantwortungsvoll und richtig zu sein. Gerät sie aus der Balance, kann sie rigide, überkritisch und pingelig sein. Wut ist unterdrückt worden um gut- um richtig zu sein. Es ist ein innerer Druck, der ansteigt in Gegenwart von Fehlern, Kritik und ungenügenden Leistungen.

Wut – Andere können die Kraft der zurückgehaltenen Wut

und Kontrolle der Eins meist spüren. Sie selber hat das

Problem dies überhaupt wahrzunehmen.

 

Es ist der Eins in früher Kindheit wahrscheinlich als schlecht und ahndungswürdig erklärt worden Wut zu zeigen.

Beziehungen – Eine Eins kritisiert denjenigen, der es Wert, ist verbessert zu werden. Eine Eins „liebt Dich“ durch Kritik. Hilfreich wenn der Partner sich das vor Augen führt und nicht ablehnend reagiert.

 

 

Grundsatzannahmen der Eins:

 

Ich erlang Liebe indem ich gut bin, Fehler verbessere und die Anforderungen meines inneren kritischen und rigiden Geistes erfülle. Ich kritisiere Andere weil ich sie wertschätze.

 

Schwierigkeiten, die für andere mit der Eins entstehen können:

 

Die Kritik der Eins wirkt oft überheblich, dies kann dazu führen, dass sich Andere von der Eins zurückgestoßen und schlecht fühlen. Andere beginnen sich zu verteidigen, sich unterlegen zu fühlen oder entfremdet. Es kann der Eindruck entstehen, dass man es der Eins nie recht machen kann. Man kann die zurückgehaltene Wut der Eins spüren, sich verletzt und bestraft durch die Kritik der Eins fühlen, meist empfindet man den Perfektionismus als weit am Ziel vorbeiführend und das Vergnügen reduzierend.

 

 

 

Arne Carlsdotter


Besuch eines Kinderheims

 

Besuch im Projekt Kichevo in Bulgarien, Anfang September 2018

Wieso gerade Bulgarien? Ist das eigentlich noch Europa? Und das Schwarze Meer, ist das überhaupt ein richtiges Meer? Ich gestehe, diese Fragen habe ich mir vor meiner Abreise gestellt. Während meiner einwöchigen Reise habe ich durchaus Antworten erhalten. Aber zunächst mal zum Anfang..

In Nordfriesland gab es lange Jahre eine Familiengruppe, die Claudia  zusammen mit Ihrem Mann Uto geführt hat. Claudia hat auf Grund ihrer eigenen Biografie u. A. einen guten Zugang zu der Kultur und Sprache der Roma und hat etliche Kinder und

Jugendliche aus der Gruppe der Roma betreut. Jetzt, im Ruhestand, hat eine Reise nach Bulgarien sie zu dem Projekt In Kichevo geführt. Kichevo ist ein kleines Dorf in der Nähe von Varna, eine der größeren Städte Bulgariens am Schwarzen Meer..

Kichevo ist ein armes Dorf, ebenso wie die umliegenden. Und es leben viele Roma Familien dort, denen der

Zugang zu Bildungseinrichtungen meist verwehrt

bleibt, wodurch sie weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

 

Vielleicht an dieser Stelle ein paar Informationen über Bulgarien:

„Die Republik Bulgarien liegt im Osten der Balkanhalbinsel. Bulgarien grenzt im Norden an Rumänien, im Westen an Serbien und Mazedonien, im Süden an Griechenland und die Türkei. Im Osten bildet das Schwarze Meer die natürliche Grenze. Hauptstadt und Regierungssitz der Republik Bulgarien ist Sofia“.... sagt Google. Weiter können wir erfahren, dass Bulgarien seit 11 Jahren EU Mitglied ist, jedoch noch nicht in der Euro-Zone, und es gilt als das ärmste der EU Länder.

Laut offizieller bulgarischer Angabe gehören 4,9 % der ca. 7 Milliionen Einwohner zur Volksgruppe der Roma. Vom Europa Rat wird der Anteil auf rund 800.000, also fast 12 %, geschätzt. Die Roma gehören in Bulgarien zu der am meisten an den Rand der Gesellschaft gedrängten Bevölkerungsgruppe.

Ihre soziale Lage ist von Armut, einem zumeist niedrigen Ausbildungs- und Erwerbsniveau sowie sozialer Stigmatisierung, d.h. von Ausgrenzung geprägt.

 

 

Viele Roma haben sich deshalb auf den Weg in westliche Länder gemacht, in denen es ihnen nicht sehr viel besser geht.

Auf diese Weise sind auch etliche Roma Kinder bei uns gelandet.

Das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk „St.Andreas“ e.V. (Stiftung Liebenau in Baden-Württemberg) finanziert, zumimindest überwiegend, ein Integrationsprojekt in Kichevo, außerdem eine Sozialstation in Varna, die alte und bettlägerige Menschen ambulant betreut und versorgt. Versorgung bedeutet in diesem Fall auch die kostenlose Medikamentengabe, die in Bulgarien nicht zur Standardversorgung gehört, übrigens auch nicht in den Krankenhäusern, wie ich erfahre.

Integration ist ja für uns in Deutschland auch ein hochaktuelles Thema, und wir machen immer wieder

die Erfahrung, dass Integration scheitern kann, weil Vorurteile, fehlende Kenntnis, letztendlich Ängste, im Weg stehen, was zu Ausgrenzung führt..

Aber nun zurück zum Kichevo Projekt:

Obwohl großer Personalnotstand herrscht, werden

Claudia  und ich sehr freundlich von Dr.Dragneva in Empfang genommen.

Der Notstand ensteht aus mehreren Gründen: auch in Bulgarien gibt es „eigentlich“ ein Fachkräftemangel. Die Gehälter sind jedoch derart niedrig, dass sich davon, selbst nach bulgarischem Lebensstandard, nicht leben lässt.

Demnach gibt es wenige, die unter diesen Voraussetzungen bereit sind, in pädagogischen Einrichtungen zu arbeiten. Diejenigen, die es dennoch tun, müssen während der Urlaubssaison im Tourismusbereich Geld verdienen, um überleben zu können. Frau Dr. Dragneva leitet die Projekte in Kichevo und Varna seit insgedamt 20 Jahren und packt in Notlagen häufig selbst mit an...

Wir dürfen uns 2 Häuser anschauen, in denen insgesamt 75 Kinder betreut werden können. Da jetzt, Anfang September auf Grund der Ferienzeit, nicht alle Kinder das Projekt

besuchen, werden wir eine altersgemischte Gruppe kennen lernen. In einem Haus sind mehrere Kindergartengruppen untergebracht, ähnlich wie bei uns nach Alter unterteilt. Außerdem gibt es eine 5 Tages Gruppe, eine Arte Internat für Schulkinder aus der Umgebung. Und noch eine stationäre Gruppe, genannt „Familientyp“, also mit innewohnenden Erzieherinnen, durchaus vergleichbar mit unseren Konzepten, allerdings nicht mit unseren Standards, was Einrichtung und Ausstattung betrifft, auch wenn vieles durch die Stiftung Liebnau finanziert wird. Der bulgarische Staat unterstützt wenig und Anträge, Korrespondenz usw. werden zum Teil gar nicht beantwortet.

Das bedeutet, es fehlt viel, damit das Integrationsprojekt für bulgarische und Roma Kinder und Jugendliche und deren Familien glücken kann. Das Mitarbeiterteam setzt sich sehr dafür ein, dass gerade Roma Familien nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“, so lernen sie zum Beispiel, dass Gemüseanbau hilft, die Ernährung der Familie abzusichern, zu mehr Unabhängigkeit bzw. Selbständigkeit und damit auch

Anerkennung finden, in dem die Familien aufgesucht werden und außerdem einmal im Monat In Kichevo ein gemeinsames Projekt gestalten. Alle, das heißt, alle Kinder, deren

Familien und alle Mitarbeiter kochen, essen, spielen und

sprechen miteinander.

Ich frage Frau Dragneva, was am dringensten fehlt. „Geld für Therapie“, antwortet sie, „und Sportgeräte, und, ach ja, es fehlt immer wieder an Schulmaterial.“. Wir erfahren noch vieles, was berührend ist, es scheint sich nicht von dem zu unterscheiden, was für uns im Vordergrund steht, wenn wir über unsere Arbeit sprechen, unsere Haltung genüber den kleinen und großen Menschen.

Berührt hat mich ganz besonders das Engagement der

Mitarbeiter, die liebevolle Zuwendung, die sie den Kindern und Jugendlichen geben, wie wir bei einem weiteren Besuch des Projektes erlebt haben.

Ich möchte mich unbedingt dafür aussprechen, das Projekt zu unterstützen!

Zum Schluss noch einige Bemerkungen zu meinen anfänglichen Fragen:

Bulgarien ist beeindruckendes Land, voller Kontraste, da gibt es die abgeschotteten Touristikzentren mit ihren Hotelanlagen, die die Küsten der Schwarzen Meeres in Beschlag nehmen und die außerhalb der Saison verwaist sind, die „Ballermannzone“ am Goldstrand - und im Hinterland, in den Dörfern und Städten die Bulgarier mit ihrer vielfältigen Geschichte und ihrer immer noch reichhaltigen und gelebten Kultur. Und das Schwarze Meer ist übrigens ein „richtiges“ Meer, ich hatte Gelegenheit, das festzustellen, wundervoll!

Wer mehr wissen und hören möchte, kann sich gerne bei mir melden, ich freue mich: Cornelia Reinhardt,

VIA NOVA Büro Kiel, Tel. 017618040504 

 

Nico und unserem Praktikanten Martin.


Besichtigung der Kanalschleuse in Brunsbüttel

Mitgefahren sind Bennet, Marvin, Ich, Andrea und Manfred. Ich wurde in meiner Gruppe abgeholt, dann haben wir Bennet abgeholt. In Brunsbüttel sind wir zuerst zum

Informationsraum gegangen.

Dort war eine sehr freundliche Frau. Die hat uns zuerst

einen Film über den Bau der Kanalschleuse gezeigt.

Und anschließend auch noch einen Film über den Betrieb der Schleuse.

Weil wir in der Schule täglich den Fahrtweg des

Containerschiffes „Linda“ verfolgen, hatten wir noch

verschiedene Fragen gestellt.

Die Frau hat uns unsere Fragen gut beantworten können.

Jetzt verstehen wir, warum “Linda“ manchmal durch den Kanal und manchmal um Dänemark herum fährt.

Danach gab es lecker Fischbrötchen. Nach dem Essen sind wir zum Kanal gegangen.

Dort haben wir das eigenartige Schiff „Makassar Highway“ gesehen. Auf dem Rückweg haben wir noch einen leckeren Eisbecher gegessen. In der Schule haben wir dann herausgefunden, dass das ein Autotransporterschiff war.

 

Der Ausflug hat mir sehr gefallen. Ich würde gerne noch mal nach Brunsbüttel fahren.

 

Leon


Durchblick auf dem Flohmarkt

Wir haben auf dem Stadtflohmarkt in Itzehoe viele Sachen verkauft. Die Sachen haben wir von Kollegen,Kindern und von Betreuern aus den Wohngruppen bekommen. Beim Auf-und Abbau hat unser Hausmeister Hinne uns geholfen.Lehrer und Kinder haben zusammen Sachen verkauft und viel Geld eingenommen. Eine Hälfte des Geldes haben wir dem Förderverein gegeben und die andere Hälfte durften wir für die Schule behalten und für einen Ausflug ausgeben.

Am Ende hatten alle Lust auf ein Eis und Norma hat uns ein Eis ausgegeben.

Auch zwischendurch haben wir es uns mit ein paar Snacks gutgehen lassen.

Manche Kinder haben sich ein paar Euro von ihrem Taschengeld mitgebracht, um sich auch etwas an anderen Ständen zu kaufen.

 

 

Es gab beim Stand verschiedene Abteilungen. Ich war hauptsächlich in der Kleinkinderbekleidungsabteilung zugange. Es kamen sogar mehrere Leute gleichzeitig, hauptsächlich Frauen. Alle waren sehr nett zu mir, man kam sehr schnell sehr gut ins Gespräch. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Sachen an die Leute zu verkaufen. Ich würde es gerne wieder machen. Am Ende des Tages war ich sehr platt und müde gewesen, aber insgesamt war der Tag sehr, sehr schön für mich gewesen.

 

 

Heidepark 13.09.2018

 

Nun ist es so weit. Wir haben uns in der Schule getroffen und sind dann irgendwann los gefahren zum Heidepark. Es waren Heiko, Emmelie, Rigo, Jamain, Natalia und ihr Sohn, Norma, Christine und Nuri mit.

Die restlichen Schüler waren mit Manfred und Andrea in Brunsbüttel an der Schleuse.

Nach eineinhalb Stunden waren wir endlich angekommen.

Als alle ausgestiegen waren, sind wir los gegangen. Als wir alle die Eintrittskarten bekommen hatten, haben wir uns in kleine Gruppen aufgeteilt. Dann sind wir „ausgeschwärmt“.

 

Zwischendurch haben wir uns immer wieder getroffen, um etwas Kleines zu essen und zu trinken.

Als alle versorgt waren, sind wir wieder los gelaufen. Das coolste war der FALLTURM :-)

Da geht es 71 Meter in die Höhe und dann fällst du runter.

Als die Zeit leider vorbei war, haben wir uns wieder

getroffen. Zum Abschluss gab es noch Hotdogs und Eis.

Das war lecker. Als wir fertig mit Essen waren, haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht.

 

Als wir zu Hause ankamen, haben wir abends noch viel

darüber gesprochen und die nächsten Tagen auch noch. Wir hatten auf jeden Fall

richtig viel Spaß gehabt. Ich wäre auf jeden Fall beim

Sachen verkaufen und beim Heidepark sofort wieder dabei.

 

Emmelie 

 

 

Anmerkung der Redaktion: dieser Ausflug wurde durch den Erlös von einem Flohmarkt finanziert.


Sommertour 2018

Die Sommertour der Wohngruppe Hademarschen führte diesmal Richtung Dänemark und Schweden, wo wir insgesamt drei Wochen verbrachten. Anders als im letzten Jahr war es diesmal eine Radtour, die in Hademarschen startete und ihren Endpunkt in Ringkøbing, Dänemark fand. Die beiden ersten Etappen befanden sich noch in Schleswig-Holstein,

bis wir dann die Grenze Richtung Dänemark passierten.

Unsere folgenden Etappen führten entlang des Meeres

Richtung unserem Ziel. Während der Tour gab es immer

eine Menge zu tun.

An jedem Campingplatz mussten die Zelte aufgebaut, die Verpflegung zubereitet und für ein Abendprogramm

gesorgt werden. Am Morgen folgte der gleiche Ablauf.

Zelte abbauen, verpacken, Frühstück vorbereiten und

Abmarsch. Wir teilten die Gruppe in jeweils einen Bustrupp und eine Fahrradgruppe. Der Bustrupp kümmerte sich um die Verpflegungshalte und erkundete schon mal den nächsten Campingplatz, um gegebenenfalls schon mal die Zelte

aufzubauen. Während der Tour waren wir „fast“ immer alle hoch motiviert, auch wenn es teilweise echt anstrengend war. Als wir nach ca. 360 km Gesamtstrecke unser letztes Ziel

erreichten, waren wir sehr stolz auf unsere erbrachte

Leistung. In Ringkøbing verbrachten wir drei Tage um uns zu erholen. Während dieser Zeit machten wir ein paar sehr schöne Ausflüge. Zum Beispiel besichtigten wir ein

Wikingermuseum. Nach Ringkøbing fuhren wir Richtung

Kopenhagen, um den letzten Campingplatz in Dänemark

aufzusuchen bevor wir nach Schweden fuhren. Wir nutzten diesen Aufenthalt um Kopenhagen zu erkunden.

Eine wirklich großartige Stadt!

 

Die letzte Woche unserer Sommertour verbrachten wir in Schweden, in der Nähe von Högsma. Hier entspannten wir für eine Woche von der anstrengenden Fahrradtour. In dieser Zeit erkundeten wir die örtliche Umgebung, besonders den nahe gelegenen Badesee.

Des Weiteren standen auf dem Programm, das Erwerben von Abzeichen, darunter Klippenspringen in einem alten

Steinbruch und eine nächtliche Wanderung durch die Wälder Schwedens, sowie das Highlight der Tour. Die Taufe der Neulinge um ins Canoeing Team North End aufgenommen zu werden. Die Taufe machte wie auch in den vorherigen

Jahren viel Spaß und alle lachten herzlich, während und nach der Taufe.

Nach drei Wochen ging es dann wieder gut gelaunt Richtung Heimat.

 

 

 

Bogenturnier TSH

 

Es war mal wieder an der Zeit, unsere Fähigkeiten mit dem Bogen unter Beweis zu stellen. Unser 51.

Bogenturnier stellte hier keine Ausnahme dar. Insgesamt galt es 13 Ziele unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade zu treffen. Sei es nun die fliegende Fledermaus, die an Seilen

befestigt am Baum hing und von einer erhöhten Position heraus getroffen werden musste, oder auch eine

schwebende Hexe, die an einem Fußballtor ihr Unwesen trieb. Natürlich gab es auch wieder unseren allseits beliebten „Zombieork“, den nur ein Kopftreffer besiegen konnte.

Alle Teilnehmer gaben sichtlich ihr Bestes. Es war ein hartumkämpftes Turnier wo sich nichts geschenkt wurde. Es gab zwei Runden. Eine Standardrunde, wo jeder Schütze für jedes Ziel drei Pfeile zur Verfügung hatte um dieses zu treffen.

Hier galt, desto weniger Pfeile man benötigte, desto mehr Punkte bekam man. Die zweite Runde war die sogenannte Hunter-Runde. Hier musste ein Pfeil pro Ziel genügen. Eine echte Herausforderung für alle Teilnehmer. Wie beim letzten Turnier, konnte sich auch wieder Mohamed durchsetzen, dicht gefolgt von unserem Reporter vor Ort, Steven. Alle hatten Spaß und es wurde viel gelacht. Am Ende gab es noch ein leckeres Essen zum Abschluss des Tages. Da bekommt man Lust auf das nächste Turnier. 

Steven


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interessiert, könnt ihr es gerne mailen oder im Büro

abgeben. 

 

 

Ihr könnt eure Inhalte jederzeit an

eyla-hofmeister@vianova-jugendhilfe.de mailen oder ins Büro

Einhardstr. 35 25524 Itzehoe schicken oder

dort abgeben. Wie umfangreich dieses

Via Nova-Blatt wird, hängt ganz von uns allen ab.

Für neue Themen und Vorschläge als auch Mitarbeit

sind wir offen und dankbar.

 

 

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