Mit fühlendem Erkenntnisvermögen

Pädagogik

Ausgangspunkt unserer Pädagogik ist keine Theorie und kein vom Pädagogen bestimmtes Lernziel, sondern das Kind bzw. der Jugendliche selbst, wie es bzw. er zum Zeitpunkt der aktuellen Begegnung ist.

Wir entdecken mit dem Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen die positiven Möglichkeiten – ausgehend von der Erkenntnis, dass jedes Verhalten im Rahmen eines anderen Kontextes auch neu zu bewerten ist, bzw. einfach ausgedrückt:

„Jede Medaille hat zwei Seiten“

Die eigene Kraft, die im abweichenden Verhalten erkannt wird, fließt positiv in die Entwicklung von eigenen Fähig- und Fertigkeiten wieder zurück.

Wir sind uns darüber bewusst, dass Jeder irritiert wird, wenn er dazu gebracht wird, ein Anderer zu werden, als es seinem eigenen Wesen entspricht. 

Wir beachten die Wechselwirkung zwischen unseren Gedanken, Worten und Handlungen und dem äußeren Verhalten des Kindes. 
Pädagogische Theorien und rationale Überlegungen über das Kind erreichen nicht sein inneres Wesen und ermöglichen deshalb keine pädagogisch sinnvollen Interventionen. Die Wesensabsicht des Kindes kann nur mit intuitiver Intelligenz - mit fühlendem Erkenntnisvermögen - erfasst werden.

Reflektion, Supervision und ein offenes kollegiales Verhältnis erleichtern uns das Bewusstsein, sich sowohl für die Wahrnehmung des kindlichen Wesens zu öffnen, als auch die eigenen Projektionen zu erkennen und aufzulösen.